Tarianer Tanzgruppe

Vorstellung 
Die Mitglieder der Tarianer Tanzgruppe – im Einklang mit der Grundidee ihres Vereins – haben sich zum Ziel gesetzt, die ungarndeutsche Kultur von Tarian kennenzulernen, zu erleben und weiterzugeben. Dies tun sie seit ihrer Gründung im Jahr 2006 mit kleineren Pausen. 2024 haben sie ihren Schwung nach der Covid-Pandemie zurückgewonnen. Neben den Proben und dem Erlernen von Tänzen sind sie aktive Teilnehmer des kulturellen Lebens ihrer Gemeinde, zum Beispiel mit dem traditionellen musikalischen Nachmittag, namentlich Sommermusik. Außerdem bereichern sie oft das Programm des regionalen Schwabenballs oder des Musikfests und organisieren kleinere Tanzhäuser für Gruppen, die das Dorf besuchen. Sie nehmen gerne an den Nationalitätsveranstaltungen in der weiteren Umgebung teil, haben aber auch schon in Deutschland und Spanien auf der Bühne gestanden. Es ist ihnen wichtig, den Kontakt mit dem Jugend aufrechtzuerhalten, weshalb jedes Jahr ein gemeinsamer Auftritt mit der Tanzgruppe der Grundschule vorbereitet wird. In den letzten Jahren ist die Kinderzahl der Mitglieder stetig gewachsen, für sie und alle weiteren Interessierten wurde 2025 das Projekt „Familientanzhaus“ unter der Leitung von Dorottya Váradi-Bach ins Leben gerufen, das nicht nur die Liebe zur schwäbischen Musik und zum Tanz bereits im Kindesalter fördern, sondern die familiäre Bindung stärken und die Nachwuchsförderung dienen kann. Das Repertoire der Tanzgruppe umfasst Bräuche vorstellende tanztheaterartige Produktionen, alte ungarndeutschen Choreografien, sowie eigene Tanzzusammenstellungen. Die Gruppenleiterin ist Izingné Árendás Katinka.